Im Bauplanungsrecht untersagt die bundesweite Baunutzungsverordnung in allgemeinen und reinen Wohngebieten ein Nebeneinander von zeitweiligem Wohnen zu Erholungszwecken und dauerhaftem Wohnen. Dies wurde durch mehrere Gerichtsurteile bestätigt; in vielen Gebieten darf daher keine Genehmigung für eine Ferienwohnnutzung erteilt werden. Angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus in einigen Bundesländern, beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern, steht es zur Diskussion, auch Änderungsvorschlägen der Länder zur Baugesetzbuch-Novelle zu prüfen.[6] Die Bundesregierung prüft 2015, die Baunutzungsverordnung zu ändern, um für die Vermieter Rechtssicherheit herzustellen. Auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hin erklärte die Bundesregierung, es lägen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass es bei der Verabschiedung der Baunutzungsverordnung 1962 oder später beabsichtigt gewesen wäre, Ferienwohnungen in einzelnen Baugebieten zu untersagen.[7]

Viele Nordlichter kennen Sylt, Norderney und Langeoog wie ihre Westentasche, haben aber noch nie die facettenreiche Alpenregion mit ihren grünen Wiesen, Weinbergen und malerischen Dörfern gesehen. Die meisten Bayern hingegen verbinden mit dem Allgäu, der Zugspitzregion und der 'Alpenregion Tegernsee-Schliersee die schönsten Urlaubserinnerungen der Kindheit, haben jedoch noch nie die Inselwelt der Ost- und Nordsee erkundet.
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